Cognitive Load Theory
Interaktives Training für Lehrende
Das Fundament verstehen
Grundlagen der Cognitive Load Theory
- Die Entstehung und Kernprinzipien der Cognitive Load Theory erklären können
- Die Bedeutung des Arbeitsgedächtnisses für Lernprozesse verstehen
- Die Grenzen der kognitiven Kapazität identifizieren können
Willkommen bei Cognitive Load Theory
In diesem Training lernst du, wie Lerninhalte so gestaltet werden, dass sie die begrenzten Ressourcen des menschlichen Gehirns optimal nutzen.
Was ist Cognitive Load Theory?
Die Cognitive Load Theory (CLT) wurde 1988 von John Sweller entwickelt. Sie erklärt, wie Lernmaterial gestaltet werden sollte, um die kognitive Belastung der Lernenden zu optimieren. Der Kern: Unser Arbeitsgedächtnis hat begrenzte Kapazität. Wenn Lernmaterial diese Kapazität übersteigt, leidet der Lernerfolg.
Entwicklung der CLT
Theorie wird begründet
John Sweller veröffentlicht die erste Version der Cognitive Load Theory und revolutioniert das Verständnis von Lernprozessen.
Drei Load-Typen
Die Unterscheidung zwischen Intrinsic, Extraneous und Germane Load wird etabliert.
Multimedia Learning
Richard Mayer erweitert die CLT mit Principles for Multimedia Learning.
Evidence-Based Design
Meta-Analysen bestätigen die Wirksamkeit der CLT-Prinzipien über Fächer und Altersstufen hinweg.
Kernkonzepte
Wichtige Begriffe
Klicke auf die Karten, um sie zu drehen und die Definition zu sehen.
Zusammenfassung Lektion 1
Kernpunkte
- Die Cognitive Load Theory (Sweller, 1988) erklärt, wie Lernmaterial gestaltet werden muss, um Lernen zu optimieren.
- Unser Arbeitsgedächtnis ist begrenzt – etwa 4–7 Einheiten gleichzeitig.
- Drei Arten kognitiver Belastung: Intrinsic, Extraneous und Germane Load.
- Schemas im Langzeitgedächtnis reduzieren kognitive Belastung durch Automatisierung.
Nächste Schritte
- Verstehe die drei Arten der kognitiven Belastung in Lektion 2.
- Analysiere deine eigenen Lernmaterialien auf kognitive Belastung.
- Identifiziere Stellen, die das Arbeitsgedächtnis überlasten könnten.